Die 1. August-Feier in der Obfelder Badi hat bereits eine langjährige Tradition und auf den ersten Blick war auch die Ausgabe 2026 wie immer. Neu steht der Anlass aber komplett unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Obfelden, wie es Gemeindepräsident Stephan Hinners ausdrückte. Auch gab es keine Rede, sondern ein Interview mit einem Überraschungsgast. Dazu später mehr.
Magischer Auftakt
Ab 17 Uhr füllte sich die Badi langsam. Begrüsst wurde man mit einem Glas Wein oder Wasser von Gemeindepräsident Stephan Hinners und den Gemeinderäten Jürg Dolder, Yves Dietre und Simon Böhlen. Bei den Besucherinnen und Besucher an den Festbänken machte auch ein Zauberer seine Runden, welche aus nächster Nähe die Gäste mit Karten- und anderen Tricks verblüffte. Eine originelle Idee. Für die Organisation verantwortlich zeichnen sich weiterhin der Feuerwehrverein zusammen mit der Badi-Beiz und weiteren Helfern.
Wie immer hatten auch die Kinder ihren Spass. Mit Kinderschminken, Ballonkünstler und Bull-Riding waren die jungen Gäste sehr gut aufgehoben. Das Wetter zeigte sich von seiner freundlichen Seite, die Temperaturen waren jedoch schwül und die Trockenheit hielt weiterhin an, so dass kein Feuerwerk erlaubt war.
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Stimmung mit neuer Band
Musikalisch sorgten die Ohrenstüber Musikanten mit ihrer Blasmusik für den Auftakt. Ab 20 Uhr übernahm erstmals in Obfelden die Band Martens das Zepter. Mit Schweizer und internationalen Hits sorgte die Band für gute Stimmung. Jung und Alt tanzten zu den Klängen von Abba, DJ Ötzi oder auch Polo Hofer freudig mit.
Interview statt Festrede
Nun zum Überraschungsgast. Kein Prominenter und kein Politiker, sondern die Rettungssanitäterin Dominique Rupp wurde von Gemeindepräsident Stephan Hinners eingeladen und von ihm interviewt. Für sie gibt es bei der Arbeit keinen „normalen“ Tagesablauf. Sie machte sich stark, dass man im Zweifelsfall beim Notruf nachfrage, dort werde in jedem Fall geholfen.
Als Herausforderung beschrieb sie Situationen, in denen der Patient es besser wisse, als die Sanitäter. Als prägendste Erinnerungen erzählte sie unter anderem von einem 24. Dezember. Der Rettungswagen erreichte zwar noch das Triemli-Spital, das Baby kam aber dann schon auf dem Parkplatz zur Welt.
„Wir sind ein Dorf“
Dominique Rupp betonte, dass man beim Helfen kaum etwas falsch machen könne. Hinners ergänzte, dass nur nichts machen falsch sei. Abschliessend betonte der Gemeindepräsident, dass er sich mehr Sorgfalt beim Umgang miteinander wünschte. „Wir sind ein Dorf“, sagte er zum Schluss des Gesprächs, dass akustisch teils nicht überall gut zu verstehen war.
Bis nach 22.30 Uhr sorgte die Band an diesem gemütlichen Abend für musikalische Unterhaltung. Und bis um Mitternacht bliebt es auch trocken, dann zog ein heftiger Regenschauer über Obfelden
























