Eine Migros, 24 Wohnungen und ein Dorfplatz: so sieht das erste Projekt für das Postareal aus

Auf dem Postareal entsteht ab Januar 2022 ein erstes Gebäude. Es umfasst 24 Wohnungen und Gewerbeflächen, unter anderem für die geplante Migros VOI-Filiale. Die Fertigstellung ist gemäss der für den Bau verantwortlichen Leuthard Immobilien AG für den Sommer 2023 geplant.

Nach der Zustimmung zum privaten Gestaltungsplan für das Postareal an der Gemeindeversammlung im September 2020, hat auch die Zürcher Baudirektion im März 2021 den Plan genehmigt. Das Areal ist in 7 Baufelder von A bis G mit drei unterschiedlichen Besitzern aufgeteilt. Das erste Projekt wird nun auf dem Baufeld F geplant. Dort wird auch eine Migros VOI-Filiale entstehen.

Die sieben Baufelder auf dem Postareal. Quelle: Gemeinde Obfelden

Ein erstes Baugesuch

Für das grösste Stück, dem Baufeld F, ist Ende Juni von der Bauherrschaft Leuthard Immobilien AG von Merenschwand ein Baugesuch eingereicht worden. Das Baugespann auf dem Areal gibt einen ersten Eindruck, was hier entsteht.

obfelden.info hat bei der für das Projekt verantwortlichen Baufirma nachgefragt, was genau auf dem über 3’500 Quadratmeter grossen Grundstück entsteht. Das Bauvorhaben umfasst ein viergeschossiges Gebäude mit einer Tiefgarage. Dabei entstehen 820 m2 Gewerbefläche, 24 Wohnungen mit 3 1/2 Zimmern und ein öffentlicher Dorfplatz.

Visualisierung des Neubaus (Foto: Leuthard Immobilien AG)

Eine Migros VOI-Filiale

Für die Gewerbefläche besteht bereits ein langfristiger Mietvertrag mit der Migros Genossenschaft Zürich, welche dort eine VOI-Filiale eröffnet. Diese wird im Franchising-Modell geführt und bietet einen Teil des Migros-Sortiments an, aber auch alkoholhaltige Getränke und ein Kiosk-Sortiment. Einige VOI-Filialen sind auch PickMup-Standorte (Abholung Online-Bestellungen). Angrenzend an diese Ladenfläche stehen weitere 80 m2 für ein zusätzliches Ladengeschäft zur Verfügung.

„Rahmenbedingungen für ein neues Restaurant schaffen“

Wie Gemeindepräsident Stephan Hinners an seiner 1. August-Rede ausführte, wird in Kürze auch ein weiteres Baugesuch erwartet. Zudem arbeitet die Gemeinde Obfelden am Bauvorhaben für die Baufelder A bis D, welche sich im Gemeindebesitz befinden. Dort soll auch ein neues Restaurant ermöglicht werden. Die Gemeinde wird versuchen, die bestmöglichen Bedingungen dafür zu schaffen. Allerdings muss auch ein Betreiber für das Restaurant gefunden werden, so Hinners.

Mögliche Fertigstellung im Sommer 2023

Der Baustart ist für Januar 2022 geplant. Gemäss der Gemeinde Obfelden wird das Baugesuch nun von von der eigenen Baukommission, einer externen Fachstelle und auch vom Kanton Zürich geprüft. Sollte alles optimal laufen, wird bis Ende Jahr eine Baubewilligung gesprochen.

Nach der Erteilung der Bewilligung erfolgt nach Angaben der Baufirma der Abriss des Restaurants Kreuzstrasse, womit Obfelden ein weiteres Restaurant im Dorf verliert. Das Ende der Bauarbeiten mit Fertigstellung der Wohnungen und Gewerbeflächen ist für Sommer 2023 geplant.