Gemeinderatskandidat Ralph Kleiner: «mir liegt sehr viel am Wohlergehen der Bevölkerung»

Für die Gemeinderatswahlen vom Sonntag, 27. September 2020 treten Ralph Kleiner und Peter Weiss zur Wahl an. obfelden.info hat die beiden Kandidaten befragt. Nachfolgend lesen Sie die Antworten von Ralph Kleiner. Das Interview mit Peter Weiss finden Sie ebenfalls online.

Können Sie sich kurz beschreiben?

Mein Name ist Ralph Kleiner. Ich bin 52 Jahre alt und Vater von drei Kindern. Zwei davon sind bereits erwachsen. Als dreifacher Familienvater bin ich es gewohnt, mit unterschiedlichen Meinungen umzugehen, gemeinsam Problemlösungen zu finden und natürlich Aufgaben anzupacken, wenn möglich durchzusetzen und zu realisieren. Als Vizepräsident der Rechnungsprüfungskommission (RPK) in Obfelden konnte ich bereits Behördenerfahrung sammeln und habe dadurch ein aufgebautes und intaktes Netzwerk innerhalb der Gemeindeorganisation.

Welchen Bezug haben Sie zu Obfelden?

Mein Urgrossvater ist in Kappel am Albis aufgewachsen und später nach Affoltern am Albis gezogen, wo auch mein Vater aufwuchs und dann später zusammen mit meiner Mutter dort gelebt hatte. 2013 bin ich mit meiner Familie nach Obfelden gezogen, weil uns Obfelden mit seiner ländlichen Umgebung und dem Naherholungsgebiet und uns als überzeugte Säuliämtler sehr gut gefällt. Zudem wollten wir in der Nähe meiner betagten Eltern wohnen.

Was gefällt Ihnen in Obfelden?

Das Dorfleben ist sehr vielfältig und die Menschen sind sehr offen und herzlich, was uns aber auch unserer kleinen Tochter in der Schule und mit den Nachbar-Kindern sehr viel Freude bereitet. Die zentrale Lage zwischen Zürich und der Zentralschweiz ist ideal.

Was möchten Sie verbessern?

Der Gestaltungsplan Postareal würde vielen Einwohnerinnen und Einwohner den Wunsch nach einem Dorfzentrum erfüllen. Das kulinarische Angebot sollten wir nach dem Abbruch des Restaurants Kreuzstrasse unbedingt beibehalten, das heisst wieder ein neues Restaurant einzuplanen. Fragen in Bezug zum Alter dürfen ebenfalls nicht aus den Augen verloren gehen und eine akzeptable Organisation vom Ortsverkehr für alle Strassenbenützer muss unbedingt gewährleistet werden.

Welche Parteien unterstützen Ihre Kandidatur?

Die SVP und auch die anderen bürgerlichen Parteien CVP, EVP und FDP unterstützen offiziell meine Kandidatur.

Was ist Ihre Motivation Gemeinderat in Obfelden zu werden?

Persönlich liegt mir sehr viel am Wohlergehen der Bevölkerung in Obfelden, weshalb ich die Herausforderung als Gemeinderat gerne annehmen möchte. Somit könnte ich gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat für eine vernünftige Nachhaltigkeit und Sicherheit sorgen, wie zum Beispiel eine modern ausgerüstete Feuerwehr oder wie in anderen Gemeinden den Bau von Kreiseln statt Lichtsignalen. Ebenfalls würde ich mich für die Anliegen von jungen und älteren Menschen sowie das Beibehalten eines gesunden Finanzhaushaltes einsetzen.

Was sehen Sie als die grösste Herausforderung für die Gemeinde Obfelden in den nächsten Jahren?

Zuerst einmal die Kosten- und anderen schwerwiegenden Folgen zu Auflagen von Bund und Kanton gemeindeverträglich zu bewältigen. Gleichzeitig stehen einige wichtige und kostenintensive Projekte an (siehe Bulletin des Gemeinderates Obfelden, 15. Ausgabe / April 2020), welche es umzusetzen aber auch vernünftig zu finanzieren gilt ohne dass der Steuersatz gross verändert werden muss.

Das Interview wurde schriftlich geführt. Vielen Dank!