In die Schulpflege möchten gleich sieben Kandidierende, zwei Bisherige und fünf Neue, Einsitz nehmen. Sie bewerben sich um die vier Plätze. Zwei Mitglieder der Schulpflege (Benno Steinmann und Karin Steigmeier) stellten sich nicht mehr zur Wiederwahl.
Für das Primarschulpräsidium tritt mit Antonio Ricciardi nur eine Person an. Er wird in Obfelden im Rahmen der Gemeinderatswahlen gewählt.
obfelden.info hat Sandra Mächler einige Fragen gestellt. Auch alle anderen Kandidierende werden diese Fragen noch beantworten.
Können Sie sich kurz vorstellen?

Mein Name ist Sandra Mächler, ich bin 41, glücklich verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von 10 und 9 Jahren. Zurzeit arbeite ich an der Sek in Obfelden und an einer Primarschule im Kanton Zug als Klassenassistenz. Zuvor habe ich 13 Jahre als Biologie-Lehrerin an der Kantonsschule Baden unterrichtet.
Meine Freizeit verbringe ich sehr gerne in der Natur, z.B. beim Biken, beim Wandern oder im Garten.
Was reizt Sie am Amt in der Primarschulpflege?
Ich durfte Erfahrung in unterschiedlichen pädagogischen Bereichen sammeln, mit Kindern und Jugendlichen in diversen Altersstufen. Diese unterschiedlichen Blickwinkel möchte ich gerne hier einbringen.
Eine solide Ausbildung und eine positive Schulzeit sind eine äusserst wichtige Investition in die Zukunft. Ich möchte, dass in der Primarschule Obfelden jedes Kind in seinen Stärken unterstützt wird.
Die Kinder sollen gerne in die Schule gehen und mit Freude und Neugier lernen.
Welche Fähigkeiten möchten Sie bzw. bringen Sie in die Schulpflege mit ein?

Nebst meinem pädagogischen Hintergrund würde ich meine Fähigkeiten folgendermassen beschreiben: Fairness, Konstruktivität, Verantwortungsbewusstsein.
Was läuft Ihrer Meinung nach gut an der Primarschule Obfelden?
Im Vorstand der Elternmitwirkung und im Austausch mit der Schulleitung durfte ich Einblicke erhalten. Ich beurteile die Zusammenarbeit im Kollegium und auch in der Schulleitung als wohlwollend und unterstützend. Dies ist ein zentraler Grundpfeiler für ein gutes Schulklima.
Ausserdem finde ich, dass sich die Kommunikation zwischen allen Beteiligten der Schule verbessert hat. Das Motto «zäme rede» trägt Früchte.
Was läuft weniger gut?
Das respektvolle Miteinander!
Leider hörte ich in den vergangenen Monaten mehrfach, dass sich Schüler/innen gegenüber ihren Gspändli und gegenüber den Lehrpersonen unangemessen verhalten.
Was sehen Sie zurzeit als die grössten Herausforderungen?
– Der Umgang mit Kindern, die Defizite in der Unterrichtssprache aufweisen. Dies hat negativen Einfluss auf deren spätere Entwicklung in der Schule.
– Der Ersatzneubau beim Kindergarten Schlossi mit allen damit verbundenen Chancen und Risiken, besonders die passende Dimensionierung und Ausstattung.
Vielen Dank für die Antworten. Das Interview wurde schriftlich geführt.
