Gemäss einer Mitteilung der Zuger Polizei ereignete sich am Mittwoch, 29. April 2026, kurz vor 17 Uhr, auf der Autobahn A4 zwischen der Blegikurve und der Verzweigung Lindencham ein Unfall. Eine 57-jährige Autolenkerin war auf der Fahrspur in Richtung Luzern unterwegs, als sie aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens stark abbremsen musste. Der nachfolgende 25-jährige Motorradlenker prallte daraufhin in das Heck des Autos. In der Folge wurden er und seine Mitfahrerin vom Motorrad geschleudert, wie es in der Mitteilung heisst.
Rega im Einsatz
Der Motorradlenker habe bei dem Unfall erhebliche Verletzungen erlitten. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst Zug sei er durch die Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen worden. Seine 25-jährige Mitfahrerin musste noch auf der Unfallstelle reanimiert werden. Anschliessend wurde sie mit lebensbedrohlichen Verletzungen durch den Rettungsdienst Zug in ein ausserkantonales Spital überführt, wo sie in der Zwischenzeit ihren Verletzungen erlegen ist. Die Lenkerin des Autos blieb unverletzt.

Komplettsperrung

Zuerst war die Autobahn im Bereich Blegi komplett gesperrt worden, später während rund zwei Stunden nur einspurig befahrbar. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, auch im Bezirk Affoltern. Der Verkehr sei durch Angehörige der Feuerwehren Affoltern und Obfelden sowie Einsatzkräfte der Zuger Polizei und der Kantonspolizei Zürich umgeleitet worden.
Auf Facebook sprachen Kommentare von Wartezeiten von über einer Stunde. Gemäss der Feuerwehr Knonaueramt Süd kam es gegen 19 Uhr in Mettmenstetten zu einem weiteren Unfall. Dieser sorgte auf der Zürichstrasse in Richtung Affoltern am Albis für Behinderungen.
Titelfoto: Zuger Polizei
