In die Schulpflege möchten gleich sieben Kandidierende, zwei Bisherige und fünf Neue, Einsitz nehmen. Sie bewerben sich um die vier Plätze. Zwei Mitglieder der Schulpflege (Benno Steinmann und Karin Steigmeier) stellten sich nicht mehr zur Wiederwahl.
Für das Primarschulpräsidium tritt mit Antonio Ricciardi nur eine Person an. Er wird in Obfelden im Rahmen der Gemeinderatswahlen gewählt.
obfelden.info hat Tanja Antic einige Fragen gestellt. Auch alle anderen Kandidierende werden diese Fragen noch beantworten.
Können Sie sich kurz vorstellen?

Ich bin 41 Jahre jung, verheiratet, Mutter zweier schulpflichtiger Kinder und seit 20 Jahren in Obfelden zu Hause. Beruflich bin ich auf einer Gemeindeverwaltung tätig und für das
Sozial-, Gesundheits- und Liegenschaftensekretariat zuständig. Den Ausgleich finde ich im Sommer in unserer Dorfbadi und im Winter bei Gruppenkursen mit meinen Freundinnen im Fitnesscenter.
Was reizt Sie am Amt in der Primarschulpflege?
Meine Motivation als Mitglied der Primarschulpflege ist es, gute Rahmenbedingungen und faire Bildungschancen für alle Kinder zu schaffen – unabhängig von Herkunft und sozio-kulturellem Hintergrund. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern und gute Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden sind mir ebenso wichtig.
Welche Fähigkeiten möchten Sie bzw. bringen Sie in die Schulpflege mit ein?

Die behördlichen Prozesse sind Teil meiner täglichen Arbeit. Ich koordiniere komplexe Situationen und vermittle zwischen verschiedenen Anspruchsgruppen. Ich arbeite pragmatisch und lösungsorientiert. Empathie, interkulturelle Kompetenz und Verständnis für unterschiedliche familiäre Lebensrealitäten zeichnen mich dabei aus.
Was läuft Ihrer Meinung nach gut an der Primarschule Obfelden?
Positiv sind die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler, das Engagement der Lehrpersonen sowie die unterstützenden Angebote und klassenübergreifenden Projekte. Insgesamt erlebe ich unsere Schule als einen Ort, an dem sich Kinder wohlfühlen.
Was läuft weniger gut?
In der Vergangenheit war die Schule mit häufigen Personalwechseln sowie sozialen Fragestellungen konfrontiert. Diese Herausforderungen gilt es gemeinsam anzugehen. Ich sehe darin die Chance, die Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Gemeinde weiter zu stärken.
Was sehen Sie zurzeit als die grössten Herausforderungen?
Soziale Themen gilt es verantwortungsvoll zu bewältigen und ein stabiles sowie förderliches Lernklima sicherzustellen. Zudem wird der Ersatzneubau des Kindergartens personelle und finanzielle Ressourcen beanspruchen.
Vielen Dank für die Antworten. Das Interview wurde schriftlich geführt.
