Wahlen 2026: Schulpflege-Kandidatin: Christa Frick

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In die Schulpflege möchten gleich sieben Kandidierende, zwei Bisherige und fünf Neue, Einsitz nehmen. Sie bewerben sich um die vier Plätze. Zwei Mitglieder der Schulpflege (Benno Steinmann und Karin Steigmeier) stellten sich nicht mehr zur Wiederwahl.

Für das Primarschulpräsidium tritt mit Antonio Ricciardi nur eine Person an. Er wird in Obfelden im Rahmen der Gemeinderatswahlen gewählt.

obfelden.info hat Christa Frick einige Fragen gestellt. Auch alle anderen Kandidierende werden diese Fragen noch beantworten.

Können Sie sich kurz vorstellen?

Christa Frick

Mein Name ist Christa Frick, ich bin 57 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern, die ihre gesamte Schulzeit in Obfelden verbracht haben.

Ich arbeite als kaufm. Angestellte in unserer eigenen Schreinerei und in einem regionalen Detailhandelsbetrieb.

In meiner Freizeit bin ich gerne draussen in der Natur unterwegs, sei es mit Mountainbike, beim Laufen oder Skifahren. Zudem koche und lese ich sehr gerne.

Was reizt Sie am Amt in der Primarschulpflege?

Mich reizt besonders, mich für die Kinder einzusetzen und dazu beizutragen, dass sie die Schule in guter Erinnerung behalten. Eine positive, unterstützende und fördernde Schulumgebung für alle Kinder mitzugestalten, ist mir ein grosses Anliegen.

Welche Fähigkeiten möchten Sie bzw. bringen Sie in die Schulpflege mit ein?

Christa Frick

Ich bin bereits seit drei Amtsdauern Mitglied der Schulpflege. Dadurch verfüge ich über einen guten Einblick in den Schulbetrieb sowie über fundierte Erfahrung in den Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Schulpflege.

Was läuft Ihrer Meinung nach gut an der Primarschule Obfelden?

Sehr gut funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Schulpflege, Schulleitung und Schulverwaltung. Es besteht eine grosse Nähe zu den Lehrpersonen sowie ein starkes Team mit gutem Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung. Bei regelmässigen Unterrichtsbesuchen spüre ich zudem eine positive Grundstimmung an der Schule.

Was läuft weniger gut?

Wie an vielen Schulen zeigen sich auch bei uns Herausforderungen im Umgang mit steigenden Anforderungen und begrenzten Ressourcen. Prozesse brauchen teilweise Zeit, und nicht immer können alle Bedürfnisse sofort erfüllt werden. Diese Punkte werden jedoch offen angesprochen und gemeinsam angegangen.

Was sehen Sie zurzeit als die grössten Herausforderungen?

Die zunehmende Heterogenität der Schülerschaft stellt eine zentrale Herausforderung dar. Für alle Kinder, unabhängig von ihren Voraussetzungen, das Beste herauszuholen und sie individuell zu fördern, erfordert grosse Flexibilität, Zusammenarbeit und ausreichende Ressourcen.

Vielen Dank für die Antworten. Das Interview wurde schriftlich geführt.

Die weiteren Kandidierenden

Dominik Stierli

Dominik Stierli schreibt seit 2018 für obfelden.info und hat unterdessen sein Hobby zum Beruf gemacht. Seit 2022 schreibt er als Redaktor auch für den Affolter Anzeiger. Über schreibende Unterstützung bei obfelden.info freut er sich jederzeit.

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