In die Schulpflege möchten gleich sieben Kandidierende, zwei Bisherige und fünf Neue, Einsitz nehmen. Sie bewerben sich um die vier Plätze. Zwei Mitglieder der Schulpflege (Benno Steinmann und Karin Steigmeier) stellten sich nicht mehr zur Wiederwahl.
Für das Primarschulpräsidium tritt mit Antonio Ricciardi nur eine Person an. Er wird in Obfelden im Rahmen der Gemeinderatswahlen gewählt.
obfelden.info hat Eliane Nef einige Fragen gestellt. Auch alle anderen Kandidierende werden diese Fragen noch beantworten.
Können Sie sich kurz vorstellen?

Ich bin Eliane Nef, 33-jährig, Mutter von drei Kindern – eines 8, die Zwillinge 5 – und ich lebe seit zehn Jahren in Obfelden. Als selbstständig erwerbende Fachfrau Betreuung Kinder (FaBeK) betreue ich Kinder in meinem Zuhause und gewinne so einen praxisnahen Einblick in ihre Bedürfnisse und in die Anliegen von Familien sowie in aktuelle pädagogische Themen. Parallel dazu erweitere ich meine Kompetenzen in Kommunikation, Lösungsorientierung und Perspektivenvielfalt durch die Ausbildung zur zertifizierten systemischen Coach CP, die ich im Juni abschliesse. In meiner Freizeit bin ich am liebsten mit meiner Familie draussen in der Natur oder im Garten aktiv.
Was reizt Sie am Amt in der Primarschulpflege?
Mir liegt es am Herzen, Lehrpersonen wertschätzend zu unterstützen, Lernende bestmöglich zu begleiten und mich für das Wohl der Schule sowie für Kinder mit besonderen Bedürfnissen einzusetzen.
Welche Fähigkeiten möchten Sie bzw. bringen Sie in die Schulpflege mit ein?

Ich bringe einen ressourcenorientierten Blick, einen empathischen Umgang und Offenheit für unterschiedliche Ansichten mit. Lösungsorientiertes Denken gehört ebenso zu meinen Stärken. Menschen zu motivieren ist meine Leidenschaft und es begeistert mich, wenn Kinder und Erwachsene ihre eigenen Stärken erkennen und gezielt einsetzen.
Was läuft Ihrer Meinung nach gut an der Primarschule Obfelden?
Den Austausch zwischen Eltern, Lehrpersonen und der Schulleitung erlebe ich als wohlwollend und wertschätzend, wobei das Wohl des Kindes klar im Zentrum steht. Die Lehrpersonen nehme ich als motiviert, engagiert und kreativ wahr und erlebe einen offenen, konstruktiven Dialog. Das Motto „zäme rede“ wird an der Schule Obfelden aus meiner Sicht aktiv gelebt.
Was läuft weniger gut?
Die Unruhe auf dem Pausenplatz sowie der konfliktreiche und teilweise nicht ungefährliche Schulweg stellen Herausforderungen dar. Ich sehe hier Verbesserungspotenzial, um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Kinder weiter zu stärken.
Was sehen Sie zurzeit als die grössten Herausforderungen?
Aktuell sehe ich die Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen sowie die notwendige Erweiterung der Infrastruktur als zentrale Herausforderungen. Zudem steht die bevorstehende Evaluation der Schule an.
Vielen Dank für die Antworten. Das Interview wurde schriftlich geführt.
