Es bot sich ein abwechslungsreiches Bild am Familienmarkt vom vergangenen Samstag. Über 40 Picknick-Decken oder Ähnliches lagen im Eingangsbereich und im Singsaal des Schulhaus Schlossächers auf dem Boden. Darauf alle möglichen Artikel eines Kinder-Flohmarktes: Pokémon-Karten, Spiele, Bücher, DVDs, Stofftiere, Autos, Puzzles – aber auch Kleider und Selbstgebasteltes. So hochgerechnet kamen sicher über 1300 Artikel zusammen.
Am schon zum sechsten Mal von der Elternmitwirkung der Primarschule Obfelden organisierten Anlass wurde in den letzten Jahren auch vermehrt Gluschtiges und Süsses angeboten. Der Spielwarenverkauf läuft teils eher schleppend, aber die feinen Cookies, Muffins, Kuchen oder sonst Selbstgebackenes waren begehrt. An zwei Ständen wurde sogar selbst Zuckerwatte gedreht.
Lehrreiche Erfahrung
Der Kinder-Flohmarkt ist für die Mädchen und Buben, welche ihre Stände mehrheitlich selbst betreuen, eine lehrreiche Erfahrung. Da muss alles organisiert, das Geld einkassiert und teils auch noch Werbung für die eigenen Artikel gemacht werden. Ab und zu wurde auch um einen Preis gefeilscht. Stolz wurden gegen Ende die verdienten „Batzen“ gezählt.
Für die Organisation waren Sidonia Bär und Claudia Rudhe verantwortlich. Sidonia Bär zeigte sich über den Andrang sehr zufrieden. Der Kinderflohmarkt konzentrierte sich auf den Innenbereich, draussen regnete es an diesem Samstagmorgen immer wieder stark. Draussen unter dem Dach konnten Bücher getauscht und ein Kaffee oder Tee getrunken werden.
Nach etwas mehr als zwei Stunden, kurz nach halb Zwölf, kehrte langsam wieder Ruhe auf dem Gelände ein.








