Restaurant Löwen: eine Ära geht zu Ende – Teil 1

Ende dieses Jahres schliesst mit dem Löwen ein weiteres Restaurant in Obfelden. obfelden.info hat mit den Wirten Monsieur Yvon und Urs Peter gesprochen und blickt in zwei Teilen auf die 30 Jahre zurück. Lesen Sie im ersten Teil wie alles begann. Der zweite Teil ist ab Donnerstag auf obfelden.info aufgeschaltet.

Das Restaurant Löwen in Obfelden ist vieles: einfache Mittagsverpflegung, Spezialitäten-Restaurant, Vereinslokal oder auch Treffpunkt für die Bevölkerung. Und es ist auch über die Orts- und Kantonsgrenzen hinaus bekannt. Mit seinem grossen Saal, der kleinen Sonnenterrasse, der Beiz mit Stammtisch und dem Seidenweberstübli bietet er viele Facetten.

Im Weingarten begonnen

Im Gespräch mit Monsieur Yvon und Urs Peter erfahren wir, wie sich das alles ergeben hat. 1984 kam Monsieur Yvon erstmals in unsere Gegend. In Affoltern war er bei der Eröffnung des Restaurants Weingarten mit dabei. Fünf Jahre später bot sich in Obfelden die Gelegenheit mit dem Restaurant Löwen etwas eigenes zu übernehmen.

Monsieur Yvon hatte zuvor in verschiedensten Restaurants der Schweiz als Koch gearbeitet, u. a. im Baur-au-Lac in Zürich. Damals lebte er bereits zusammen mit Urs Peter in der Stadt Zürich. Ende der 60er Jahre störten sie sich an den Krawallen in der Stadt und zogen aufs „Land“ nach Obfelden.

Die Übernahme im Jahr 1989. Bild zvg.

Vor 30 Jahren

Bei der Übernahme des Löwen 1989 hatte Monsieur Yvon das Konzept, eine einfache Karte für den vorderen Teil und eine etwas bessere fürs Seidenweberstübli anzubieten. Thematisch war das Stübli an den Seidenstoff-Hersteller „Stehli Seiden AG“ mit 175-jähriger Geschichte in Obfelden angelehnt. Und bot Monsieur Yvon neben dem grossen Saal im Obergeschoss ein gemütliches Ambiente für besondere Anlässe und Gäste.

Sein Partner Urs Peter arbeitete in dieser Zeit noch für eine Computerfirma, die Grossrechner verkaufte. Da dieses Geschäft auch seinen Zenit überschritten hatte und das Restaurant gut lief, stieg nach 2-3 Jahren auch Urs in den Betrieb ein.

Zum zweiten Teil mit einen Rückblick auf kulinarische und kulturelle Höhepunkte und einem Blick in die Zukunft der beiden.

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