Der Füürball in Obfelden – jeweils erster Maskenball im Säuliamt – fand mit leicht geändertem Konzept statt. Der Singsaal selbst blieb geschlossen, man konzentrierte sich auf die Aussenbereiche im Zelt. Trotzdem fehlte es an nichts: Bar-Theke, Shot-Bar und Grill-Wagen waren vorhanden, die Kaffeestube wurde im Foyer des Singsaals einquartiert.
Im Gegensatz zu den letzten Jahren mit nur zwei Guggenmusiken traten an diesem Samstag, 17. Januar, im Stundentakt vier Gruppierungen auf. Dazwischen sorgte DJ Tutti für Stimmung. Den Start um 21 Uhr machten die Affoltemer Säuligugger. Diese waren schon an der Kinderfasnacht am Nachmittag im Einsatz und standen nach ihrem Auftritt in Obfelden um 1.20 Uhr auch noch am Scampiball in Zug auf der Bühne. Was für ein Programm!
Auch die Vollgashöckler liefen schon an der Kinderfasnacht mit und spielten am Füürball um 22 Uhr. Mit dabei dort auch die Familie Meister, welche schon die ganze Organisation des Maskenballs bewerkstelligt. Die zugerischen Las Moränos und um Mitternacht die Väntilwörger aus dem aargauischen Sins komplettierten das Programm. Letztere traten mit gegen 40 Personen auf, was ziemlich beeindruckend aussah und ohrenbetäubend war.
Jung und alt trafen sich am Füürball, wobei der Ansturm mässig war. Die Stimmung war gemütlich und mit dem neuen Konzept fiel der Aufwand für die Organisatoren auch etwas kleiner aus. Bei den Kostümierten gab es eine Bandbreite von Sträflingen, Kletterer, Vampiren, Indianern, Engeln oder Teufelinnen.
Wie immer, eine gemütliche Fasnacht in Obfelden.











