Ein Feuerwerk für die neue Energiestadt

Bei der traditionellen 1. Augustfeier in der Badi Obfelden erhielt die Gemeinde offiziell das Energiestadt-Label. Zudem war erstmals ein Feuerwerk anstelle des Höhenfeuers zu sehen. Ansonsten verlief der Anlass wie gewohnt mit Musik, einer Rede, Grilladen, Wein und dem Dessert in Form eines Schweizer Kreuzes.

Mehrheitlich einheimische Musik-Unterhaltung

Musikalisch wurden die gut 700 Gäste zuerst von den Ohrestüber Musikanten verwöhnt. Danach folgte das Konzert der Jukebox-Band verstärkt durch die Obfelder Sängerin Nadine Arnet. Es waren vom Pop-Hits zu Schweizer Musik bis hin zu Oldies alles zu hören an diesem Abend.

Obfelden neu als Energiestadt

Gemeindepräsident Thomas Ammann durfte das Energiestadt-Label in Empfang nehmen. Dazu wurde lobend erwähnt, dass Obfelden 1984 energietechnisch Pionierarbeit leistete; so erhielt die Mehrzweckhalle Zendenfrei die erste Wärmepumpe der Schweiz. Ammann war schon beim Eröffnungs-Apéro beschäftigt die Besucher mit einem Glas Wein zu begrüssen. Zudem bemühte er sich den ganzen Abend zusammen mit weiteren Mitgliedern von Kultur Obfelden die Tische abzuräumen.
Mitorganisator Martin Bolzli bedankte sich beim Badi-Team, bei Kultur Obfelden und dem Feuerwehrverein für den grossen Einsatz. Auch ohne die vielen Sponsoren wäre die 1. Augustfeier nicht in diesem Rahmen möglich.

Die Eigenheiten der Schweiz

EVP-Kantonsrat Daniel Sommer begann seine Rede mit der Aussage, dass er nicht „Ich bin ein Obfelder“ wie dazumal John F. Kennedy in Berlin „Ich bin ein Berliner“ beginnen könne, aber er habe immerhin die Liebe seines Lebens hier gefunden. Weiter ging er auf Eigenheiten der Schweiz ein. Als erstes sprach Sommer von der Solidarität, die hier im Amt besonders bei der Spitalabstimmung zu merken war. Weiter ging er auf die Eigenverantwortung ein. Man könne nicht alles „auf die da oben in Bern“ abschieben, sondern müsse auch selbst handeln. Gerade der Klimaschutz liesse sich nicht abschieben. In diesem Sinne gratulierte der Kantonsrat der Gemeinde zum Energiestadt-Label.

Kantonsrat Daniel Sommer vor seinem „Redner-Pult“

Drittens nahm er das Stichwort Heimat auf und befragte die Zuhörer, mit was sie den Begriff verbinden. Die Zustimmung soll dabei per Hustenanfall erteilt werden, welcher dann auch bei den Stichworten Fondue, Geborgenheit oder Brauchtum zahlreich ertönte. Er fasste zusammen, das Heimat ein gutes Gefühl gebe und meinte, dass dies auch Obfelden dieses Jahr am eigenen Turnfest gezeigt hatte.

Ein süsses Schweizer Kreuz

Wie immer war die Stimmung an der Feier toll. Man traf viele Leute aus dem Dorf, die Kinder hatten Spielplatz, Ballonkünstler und die grosse Wiese zum Verweilen, die schon etwas Älteren widmeten sich dem feinen Wein oder anderen Getränken. Nieben Grilladen und Pommes Frites, gab es auch wieder Dessert in Form eines Schweizer Kreuzes, welches aus Cremeschnitten und Erdbeertörtchen bestand.

Kurz nach 22.15 Uhr war erstmals ein gut 10-minütiges offizielles Feuerwerk zu sehen, dass der Feier einen glanzvollen Abschluss bot.

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