Ein Blick hinter die Theke des McDonald’s

Mit etwas Verzögerung ist seit dem 16. Mai 2020 das McDonald’s Restaurant in der Autobahnraststätte My Stop geöffnet. obfelden.info sprach im ersten Teil mit dem Lizenznehmer Karl Fritz und blickt jetzt hinter die Kulissen des neuen Restaurants.

500 Burger pro Stunde

Als Store-Manager für diesen McDonald’s arbeitet Alija Suljic. Zusammen mit ihm und Lizenznehmer Karl Fritz begeben wir uns hinter die Theke. An der kompakten Bauweise der Küche merkt man, dass dies nicht der erste Bau der Firma ist. Die Einrichtung und Arbeitsabläufe sind bis ins Detail durchgeplant. Es gibt zwei Linien, wobei an diesem Freitagabend eine Linie in Betrieb ist. Die Sandwiches, wie alle Hamburger-Produkte benennt sind, werden alle frisch zusammengestellt. Entlang der Linie stehen die Zutaten und Saucen bereit. Und die Fläche ist zudem beheizt. Jede Linie hat eine Kapazität von 250 Sandwiches pro Stunde, also lassen sich im Vollbetrieb gut 500 Mäuler pro Stunde stopfen.

Ein Teil des McDonald’s Team: ganz links: Lizenznehmer Karl Fritz, mitte: Store-Manager Alija Suljic

Durchgeplante Abläufe

Es gibt mehrere Stationen: Getränke, Pommes Frites, Sandwiches und ein Platz, wo alles zusammengestellt wird. Über jeder Station hängt ein Bildschirm auf dem die Bestellung für diese Station angezeigt wird. Auch Hinweise wie z.B. „ohne Gurke“ stehen dort direkt ablesbar. Die Pommes Frites kommen direkt aus dem Tiefkühler. Nach einem Tastendruck auf die korrekte Menge, fällt diese direkt in den Fritteusen-Korb. Gleich daneben kommt der Korb in die Fritteuse und wird nach genügend langem Ölbad wieder hochgefahren. Für die fertigen Pommes läuft die Uhr mit. Wenn diese abgelaufen ist, verschwinden diese ungebraucht im Kübel für Bioabfälle. Etwas bitter vom Verschleiss her, aber gemäss Karl Fritz wird so die Qualität der Pommes Frites für die Kunden gewährleistet.

Qualität wird gross geschrieben

Als eines der ersten Restaurants werden die Geräte auch laufend überwacht. Viertelstündlich wird automatisch die Temperatur der Tiefkühlgeräte geprüft und bei einem Problem direkt auf einem Tablet angezeigt. Bei Hochbetrieb ist auch eine gute Lüftung nötig. Diese kommt hier von der Seite und nicht mehr von oben wie früher üblich. Die Mitarbeitenden danken es, da es so weniger Zugluft an den Kopf und Hals gibt.

Im hinteren Teil der Küche sind noch Abwaschstationen eingerichtet, etwas Vorrat an Brötchen und von weiteren Produkten. Durch einen Gang geht es zu zwei Kühlräumen. Karl Fritz betont nochmals, dass die Qualität sehr wichtig sei. Kühlung und Haltbarkeitsdaten werden immer überprüft. So endet der Rundgang durch die kleine Küche, bei dem es doch einiges mehr zu sehen gab, als man annimmt. Besten Dank an das Team für die interessante Führung.

Es wird interessant sein, die Entwicklung zu beobachten und ob mit diesen Anpassungen am Restaurant-Konzept der Raststätte etwas Ruhe einkehrt. Die Voraussetzungen sind gut, noch müssen die Leute aber den neuen Standort kennenlernen.

Im ersten Teil: Sehen Sie mehr vom McDonald’s Restaurant

Danke fürs Teilen!